Siebtechnik für definierte Materialströme

Zuverlässige Klassierung, hoher Durchsatz und kompakte Bauweise – abgestimmt auf industrielle Prozesslinien

Was macht ein Schwingsieb?

Ein Schwingsieb dient der kontinuierlichen Klassierung und Trennung von Schüttgütern nach Korngröße. Durch die oszillierende Bewegung der Siebfläche werden Fein- und Grobanteile zuverlässig separiert, ohne das Produkt unnötig zu belasten. Schwingsiebe eignen sich besonders für empfindliche Materialien, hohe Durchsatzleistungen und kompakte Anlagenkonzepte. Sie werden häufig in der Aufbereitung, Pelletierung und Weiterverarbeitung eingesetzt.

Schwingsieb SS.500

Technische Daten

  • Siebleistung:
    ca. 500 – 2.000 kg/h
    (material- und siebabhängig)
  • Antrieb:
    Unwuchtmotor(en)
  • Siebprinzip:
    vibrationsbasiertes Plansieb
  • Einsatzbereich:
    Klassierung, Entstaubung und Abtrennung von Fein- und Grobanteilen
  • Abmessungen:
    ca. 500 × 1.600 × 740 mm
  • Bauweise:
    robuste Stahlkonstruktion mit federnd gelagerter Siebeinheit
  • Integration:
    geeignet für kontinuierliche Prozesslinien

Was macht ein Rotorsieb?

Ein Rotorsieb dient der kontinuierlichen Klassierung und Trennung von Schüttgütern nach Korngröße bei hohen Durchsatzleistungen.
Das Material wird über einen rotierenden Siebkörper geführt und gleichmäßig über die Siebfläche verteilt. Durch die definierte Relativbewegung zwischen Material und Sieb werden Fein- und Grobanteile zuverlässig getrennt.
Rotorsiebe eignen sich besonders für hohe Materialmengen, kompakte Bauformen und Anwendungen mit gleichmäßigem, kontinuierlichem Materialstrom.

Rotorsieb RS.1000

Technische Daten

  • Siebleistung:
    ca. 1.000 – 5.000 kg/h
    (material- und siebabhängig)
  • Antrieb:
    frequenzgeregelter Umrichterbetrieb
  • Siebprinzip:
    rotierendes Trommel- / Rotorsieb
  • Trenncharakteristik:
    einstellbar über Siebeinsatz und Drehzahl
  • Abmessungen:
    ca. Ø 1.000 × H 850 mm
  • Bauweise:
    kompakte, geschlossene Stahlkonstruktion
  • Integration:
    geeignet für kontinuierliche Prozesslinien und modulare Anlagenkonzepte

Vorteile auf einen Blick

  • vibrationsarmer Betrieb
  • hohe Durchsatzleistung bei kompakter Bauform
  • geringer Platzbedarf
  • produktschonende Siebung
  • einstellbare Trennschärfe
  • regelbarer Materialzulauf

Unterschied zum Schwingsieb:
Im Gegensatz zum Schwingsieb arbeitet das Rotorsieb mit einem rotierenden Siebkörper und ist dadurch besonders für hohe Durchsatzleistungen und kompakte Anlagenlayouts geeignet. Schwingsiebe bieten hingegen Vorteile bei empfindlichen Materialien und bei Anwendungen, bei denen eine besonders produktschonende Klassierung erforderlich ist.