Hammermühlen zur Zerkleinerung von Biomasse und rieselfähigen Schüttgütern. Robuste Industrieausführung für den kontinuierlichen Betrieb. Partikelgröße, Leistung und Ausführung werden anwendungsabhängig ausgelegt.

Hammermühle HM.50 zur Zerkleinerung von Biomasse mit elektrischem Antrieb, integriertem Siebkorb und kompakter Stahlkonstruktion
Kompakte Hammermühle für die Aufbereitung von Biomasse und Schüttgütern

Technische Daten

  • Anschlussleistung:
    18,5 – 30 kW
  • Nenndrehzahl:
    1.500 min⁻¹
  • Rotordurchmesser:
    390 mm
  • Rotorlänge:
    500 mm
  • Anzahl Schläger:
    72 Stk
  • Schlägerstärke:
    6 mm
  • Abmessungen:
    L 1.721 × B 1.068 × H 876 mm
  • Gesamtgewicht:
    ca. 750 kg
Hammermühle HM.75 zur Zerkleinerung von Biomasse mit elektrischem Antrieb, Siebkorb und robuster Stahlkonstruktion
Mittlere Hammermühle für die industrielle Aufbereitung von Biomasse und Schüttgütern

Technische Daten

  • Anschlussleistung:
    132 kW
  • Nenndrehzahl:
    1.500 min⁻¹
  • Rotordurchmesser:
    750 mm
  • Mahlkammerbreite:
    720 mm
  • Anzahl Schläger:
    240 Stk
  • Schlägerstärke:
    6 mm
  • Abmessungen:
    L 2.450 × B 1.342 × H 1.208,5 mm
  • Gesamtgewicht:
    ca. 2.850 kg

Hammermühlen für Biomasse- und Schüttgutanwendungen

Kurzbeschreibung

Hammermühlen dienen der kontinuierlichen Zerkleinerung von Biomasse, organischen Reststoffen sowie anderen rieselfähigen Schüttgütern. Sie werden eingesetzt, um definierte Partikelgrößen für nachgelagerte Prozesse wie Pelletierung, Brikettierung oder thermische Verwertung zu erzeugen.

Die Auslegung erfolgt anwendungsabhängig und deckt ein breites Leistungsspektrum ab – von kompakten Einheiten bis hin zu großskaligen industriellen Anlagen.

Funktionsprinzip

Das Rohmaterial wird über den Materialeinlauf in die Mahlkammer eingebracht und trifft dort auf einen rotierenden Rotor mit frei schwingenden Schlägern. Durch die hohe Umfangsgeschwindigkeit des Rotors wird das Material zerkleinert und innerhalb der Mahlkammer geführt.

Die Klassierung erfolgt über ein auswechselbares Sieb, welches die maximale Partikelgröße definiert. Erst wenn das Material die vorgegebene Korngröße erreicht hat, kann es den Mahlraum über den Materialauslauf verlassen.

Die Hammermühlen sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und können – abhängig von Materialeigenschaften, Feuchtegehalt und Siebkonfiguration – sowohl für grobe als auch für feinere Zerkleinerungsaufgaben eingesetzt werden.

Einbindung in den Prozess

Hammermühlen werden typischerweise als Vor- oder Zwischenstufe in verfahrenstechnischen Anlagen eingesetzt, unter anderem:

  • vor Pelletpressen oder Brikettieranlagen
  • zur Vorzerkleinerung von Biomasse
  • zur Homogenisierung von Rohstoffen
  • zur Anpassung der Partikelgröße an nachfolgende Prozessschritte

Die Integration kann als Einzelmaschine oder als Bestandteil einer kompletten Prozesslinie erfolgen.

Konstruktive Merkmale

  • Robuste Stahl-Schweißkonstruktion für industriellen Dauerbetrieb
  • Beidseitig zugängliche Mahlkammer für Wartung und Service
  • Rotor mit frei schwingenden Schlägern
  • Austauschbare Siebe zur Anpassung der Partikelgröße
  • Möglichkeit zum Betrieb mit unterschiedlicher Drehrichtung des Rotors (ausführungsabhängig)
  • Vorbereitung für Absaug- und Dosiersysteme
  • Auslegung für unterschiedliche Materialien und Feuchtebereiche

Technische Kenndaten (allgemein)

  • Betriebsweise: kontinuierlich
  • Materialzuführung: dosiert, extern
  • Rotor: dynamisch ausgewuchtet
  • Drehzahl: anwendungsabhängig
  • Siebgröße: projektspezifisch wählbar
  • Antriebsleistung: abhängig von Durchsatz und Material
  • Absaugung: erforderlich, anwendungsabhängig ausgelegt

(Alle Leistungs- und Durchsatzangaben sind material- und anwendungsabhängig und werden projektspezifisch ausgelegt.)

Vorteile

  • zuverlässige Zerkleinerung unterschiedlicher Materialien
  • reproduzierbare Partikelgrößen
  • robuste und wartungsfreundliche Bauweise
  • hohe Betriebssicherheit
  • flexibel an unterschiedliche Prozessanforderungen anpassbar
  • geeignet für kleine bis große Durchsatzbereiche
Hammermühle HM.100 zur Zerkleinerung von Biomasse mit elektrischem Antrieb, Siebkorb und geschlossenem Stahlgehäuse
Leistungsstarke Hammermühle für industrielle Aufbereitungs- und Zerkleinerungsprozesse

Technische Daten

  • Anschlussleistung:
    250 kW
  • Nenndrehzahl:
    1.500 min⁻¹
  • Rotordurchmesser:
    1.000 mm
  • Mahlkammerbreite:
    1.000 mm
  • Anzahl Schläger:
    384 Stk
  • Schlägerstärke:
    6 mm
  • Abmessungen:
    L 3.179 × B 1.908 × H 2.112 mm
  • Gesamtgewicht:
    ca. 6.338 kg
Hammermühlen zur Zerkleinerung von Biomasse und rieselfähigen Schüttgütern. Robuste Industrieausführung für den kontinuierlichen Betrieb. Partikelgröße, Leistung und Ausführung werden anwendungsabhängig ausgelegt.
Montage einer industriellen Hammermühle während der Inbetriebnahme in einer Biomasseanlage
Großdimensionierte Hammermühle im industriellen Anlagenaufbau