Hammermühlen zur Zerkleinerung von Biomasse und rieselfähigen Schüttgütern. Robuste Industrieausführung für den kontinuierlichen Betrieb. Partikelgröße, Leistung und Ausführung werden anwendungsabhängig ausgelegt.
Technische Daten
- Anschlussleistung:
132 kW - Nenndrehzahl:
1.500 min⁻¹ - Rotordurchmesser:
750 mm - Mahlkammerbreite:
720 mm - Anzahl Schläger:
240 Stk - Schlägerstärke:
6 mm - Abmessungen:
L 2.450 × B 1.342 × H 1.208,5 mm - Gesamtgewicht:
ca. 2.850 kg
Hammermühlen für Biomasse- und Schüttgutanwendungen
Kurzbeschreibung
Hammermühlen dienen der kontinuierlichen Zerkleinerung von Biomasse, organischen Reststoffen sowie anderen rieselfähigen Schüttgütern. Sie werden eingesetzt, um definierte Partikelgrößen für nachgelagerte Prozesse wie Pelletierung, Brikettierung oder thermische Verwertung zu erzeugen.
Die Auslegung erfolgt anwendungsabhängig und deckt ein breites Leistungsspektrum ab – von kompakten Einheiten bis hin zu großskaligen industriellen Anlagen.
Funktionsprinzip
Das Rohmaterial wird über den Materialeinlauf in die Mahlkammer eingebracht und trifft dort auf einen rotierenden Rotor mit frei schwingenden Schlägern. Durch die hohe Umfangsgeschwindigkeit des Rotors wird das Material zerkleinert und innerhalb der Mahlkammer geführt.
Die Klassierung erfolgt über ein auswechselbares Sieb, welches die maximale Partikelgröße definiert. Erst wenn das Material die vorgegebene Korngröße erreicht hat, kann es den Mahlraum über den Materialauslauf verlassen.
Die Hammermühlen sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und können – abhängig von Materialeigenschaften, Feuchtegehalt und Siebkonfiguration – sowohl für grobe als auch für feinere Zerkleinerungsaufgaben eingesetzt werden.
Einbindung in den Prozess
Hammermühlen werden typischerweise als Vor- oder Zwischenstufe in verfahrenstechnischen Anlagen eingesetzt, unter anderem:
- vor Pelletpressen oder Brikettieranlagen
- zur Vorzerkleinerung von Biomasse
- zur Homogenisierung von Rohstoffen
- zur Anpassung der Partikelgröße an nachfolgende Prozessschritte
Die Integration kann als Einzelmaschine oder als Bestandteil einer kompletten Prozesslinie erfolgen.
Konstruktive Merkmale
- Robuste Stahl-Schweißkonstruktion für industriellen Dauerbetrieb
- Beidseitig zugängliche Mahlkammer für Wartung und Service
- Rotor mit frei schwingenden Schlägern
- Austauschbare Siebe zur Anpassung der Partikelgröße
- Möglichkeit zum Betrieb mit unterschiedlicher Drehrichtung des Rotors (ausführungsabhängig)
- Vorbereitung für Absaug- und Dosiersysteme
- Auslegung für unterschiedliche Materialien und Feuchtebereiche
Technische Kenndaten (allgemein)
- Betriebsweise: kontinuierlich
- Materialzuführung: dosiert, extern
- Rotor: dynamisch ausgewuchtet
- Drehzahl: anwendungsabhängig
- Siebgröße: projektspezifisch wählbar
- Antriebsleistung: abhängig von Durchsatz und Material
- Absaugung: erforderlich, anwendungsabhängig ausgelegt
(Alle Leistungs- und Durchsatzangaben sind material- und anwendungsabhängig und werden projektspezifisch ausgelegt.)
Vorteile
- zuverlässige Zerkleinerung unterschiedlicher Materialien
- reproduzierbare Partikelgrößen
- robuste und wartungsfreundliche Bauweise
- hohe Betriebssicherheit
- flexibel an unterschiedliche Prozessanforderungen anpassbar
- geeignet für kleine bis große Durchsatzbereiche
Technische Daten
- Anschlussleistung:
250 kW - Nenndrehzahl:
1.500 min⁻¹ - Rotordurchmesser:
1.000 mm - Mahlkammerbreite:
1.000 mm - Anzahl Schläger:
384 Stk - Schlägerstärke:
6 mm - Abmessungen:
L 3.179 × B 1.908 × H 2.112 mm - Gesamtgewicht:
ca. 6.338 kg
Hammermühlen zur Zerkleinerung von Biomasse und rieselfähigen Schüttgütern. Robuste Industrieausführung für den kontinuierlichen Betrieb. Partikelgröße, Leistung und Ausführung werden anwendungsabhängig ausgelegt.



