Additiv-Dosiersysteme zur volumetrischen Dosierung von Zuschlagstoffen und Bindemitteln.

Robuste Edelstahl-Ausführung für den kontinuierlichen Betrieb.
Auslegung und Förderleistung anwendungsabhängig.

Additivdosierer AD.50

Technische Daten (Eckdaten)

Anschlussleistung:
0,12 kW

Förderleistung:
0 – 50 kg/h

Dosierprinzip:
volumetrische Dosierschnecke

Materialeigenschaften:
pulverförmige und granulare Additive

Betriebsart:
kontinuierlich

Werkstoff (medienberührend):
Edelstahl

Einbindung:
Integration in übergeordnete Prozesssteuerung

Gewicht:
ca. 160 kg

Additiv-Dosiersysteme für Zuschlagstoffe

Kurzbeschreibung

Additiv-Dosiersysteme dienen der kontrollierten und kontinuierlichen Zugabe von Zuschlagstoffen und Additiven in industrielle Prozesslinien. Sie werden insbesondere in der Holz-, Biomasse- und Pelletierindustrie eingesetzt, um Bindemittel, Pulver oder Granulate definiert und reproduzierbar in den Prozess einzubringen.

Die Dosierung erfolgt volumetrisch und wird prozessseitig an den Hauptmassenstrom angepasst. Die Systeme sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und lassen sich flexibel in bestehende Anlagen integrieren.

Funktionsprinzip

Das Additiv wird manuell oder automatisiert in den Vorratsbehälter des Dosiersystems eingebracht. Von dort gelangt es in die eigentliche Dosiereinheit, wo es über eine Dosierschnecke kontinuierlich ausgetragen wird.

Zur Sicherstellung eines gleichmäßigen Materialflusses ist die Dosiereinheit mit einer integrierten Misch- bzw. Auflockerungseinrichtung ausgestattet, die Brückenbildung und Verstopfungen zuverlässig verhindert.

Die Dosierung erfolgt volumetrisch und wird in der Regel proportional zum Massenstrom des Hauptprozesses (z. B. Dosierschnecke oder Pressbetrieb) geregelt. Die Steuerung ist in die übergeordnete Prozesssteuerung einzubinden.

Aufbau und Komponenten

Ein Additiv-Dosiersystem besteht typischerweise aus folgenden Baugruppen:

  • Unterteil (Dosiereinheit)
    Dosierschnecke mit integrierter Misch- bzw. Auflockerungseinrichtung
    Abnehmbare Bauteile für Wartung, Reinigung und Service

  • Mittelteil (Vorratsbehälter)
    Rohstoffvorlage für Dosiergüter
    Sicht- und Serviceöffnungen zur Füllstandskontrolle

  • Oberteil (Einfüll- und Eingriffsschutz)
    Schutzgitter für manuelle Befüllung
    Ausgelegt zur sicheren Entleerung von Sackware
    Verhindert Eingriffe in den Dosierraum während des Betriebs

Einbindung in den Prozess

Additiv-Dosiersysteme werden typischerweise eingesetzt:

  • zur Bindemittelzugabe in Pelletier- und Brikettieranlagen
  • zur Dosierung von Zuschlagstoffen in Biomasseprozessen
  • zur gezielten Rezeptur- und Qualitätssteuerung

Die Einbindung erfolgt in der Regel stromabwärts der Rohstoffaufbereitung und stromaufwärts der Pelletpresse oder Mischstufe. Eine synchrone Ansteuerung mit dem Hauptprozess ist entscheidend für eine gleichmäßige Produktqualität.

Konstruktive Merkmale

  • Robuste Industrieausführung für kontinuierlichen Betrieb
  • Volumetrische Dosierung über Dosierschnecke
  • Integrierte Misch- und Auflockerungseinrichtung
  • Wartungs- und servicefreundlicher Aufbau
  • Modularer Aufbau für unterschiedliche Volumina und Förderleistungen
  • Ausführung vollständig aus Edelstahl, rostfrei
  • Vorbereitung für Integration in bestehende Prozesssteuerungen

Technische Kenndaten (allgemein)

  • Betriebsweise: kontinuierlich
  • Dosierprinzip: volumetrisch
  • Materialzuführung: manuell oder automatisiert
  • Förderleistung: anwendungsabhängig
  • Antriebsleistung: abhängig von Dosiermenge und Material
  • Steuerung: bauseits / in Prozesssteuerung integriert

(Alle Leistungs- und Förderdaten werden anwendungs- und projektspezifisch ausgelegt.)

Vorteile

  • gleichmäßige und reproduzierbare Additivzugabe
  • zuverlässiger Materialfluss ohne Brückenbildung
  • einfache Integration in bestehende Anlagen
  • wartungsfreundliche Konstruktion
  • robuste Ausführung für industrielle Umgebungen
  • flexibel an unterschiedliche Zuschlagstoffe anpassbar